Erfolgreicher Studienabschluss

Vor zwei Jahren wagte sich die Leitung unseres Kindergartens in Mimberg, Frau Petra Reinfelder, an eine neue Herausforderung: ein Studium für Soziale Arbeit. Dafür hatte sie sich ein Institut in Stuttgart ausgewählt und war fortan viele Wochenenden unterwegs. Thematisch beschäftigte sie sich mit der Weiterentwicklung einer Kindertagesstätte zum Familienstützpunkt. Das wirkte sich natürlich auch auf den Kindergarten in Mimberg aus, der nun über ein reichhaltiges Elternprogramm verfügt, dass inzwischen auch für andere Kindergärten in der Gemeinde und darüber hinaus genutzt werden kann.

Jetzt hat Frau Reinfelder ihr Studium mit Bestnote 1,1 abgeschlossen und hat nun den „Bachelor of Arts of Social Management“, wie das offiziell heißt. Wir gratulieren ihr von Herzen und wünschen ihr viel Freude mit ihrer Arbeit, die sie hoffentlich noch lange bei uns findet.



Informationen zur Diakoniestation Burgthann im Frauenkreis

Großes Interesse fand der Vortrag über die neue Diakoniestation in Burgthann. Der evang. Frauenkreis hatte hierzu die Stationsleiterin, Schwester Francis Rimac, eingeladen, die sehr anschaulich und kompetent ihren Dienst an kranken und pflegebedürftigen Personen schilderte. Das Thema ist ja zurzeit in aller Munde und wie überall fehlt auch in Burgthann der Nachwuchs an Pflegekräften.

Viele Fragen konnte Schwester Francis den zahlreichen Damen beantworten. Gerne hätte sie auch durch die neue Diakoniestation geführt, aber dort war man gerade mitten im Einzug und der Rundgang wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.



Adventsfeier im Seniorenkreis

Die Tische waren mit bunten Lichterketten, Zweigen und Schokoladennikoläusen geschmückt, auf jedem Teller lag eine große Tüte mit selbstgebackenen Plätzchen, es gab leckeren Stollen, Lebkuchen und Konfekt. Frau Esther Hecke hatte ihre Klaviernoten mitbracht und begleitete schwungvoll die Lieder.
Zu Gast war der zweite Bürgermeister Herrmann Blos, der die Grüße des Rathauses überbrachte und den Seniorenkreis mit einer Spende bedachte. Entschuldigen musste sich in diesem Jahr Frau Monika Nette, Seniorenbeauftragte der Gemeinde. Sie war allerdings erst im Oktober bei unseren Senioren.
Pfarrer Bernhard Winkler konnte in seiner Andacht die Entstehungsgeschichte des Liedes „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ beleuchten. Für heitere Besinnlichkeit sorgten dann die Beiträge von Lilo Schwarz, Getraud Maul, Walli Schäffler und Inge Zentrgraf. Die Gedichte und Geschichten zur Weihnachtszeit gaben einen wunderschönen Bilderbogen und ließen alle Besucher mit einem beschwingten Gefühl den Nachmittag genießen.

Der nächste Seniorennachmittag ist am Donnerstag, 09. Januar 2020. Hier kommen zwei Spezialisten der Polizeiinspektion, um über Verhaltensweisen bei Trickbetrügern und anderen Gefährdungen im Alltag aufklären. Beginn ist um 14 Uhr, Ende um 16 Uhr




Tafel feiert Jubiläum

Im Herbst 2009 taten sich einige engagierte Menschen zusammen, um in Burgthann eine Ausgabestelle der Tafel Nürnberger Land einzurichten. Zusammen mit dem damaligen Kirchenvorstand einigte man sich auf die Räumlichkeiten der Evangelischen Gemeinde im Gemeindehaus. Seit diesem Anfang kommen jeden Dienstag Bedürftige aus der Großgemeinde und erhalten Lebensmittel und Hygieneartikel gegen eine geringe Gebührt. Außerdem sind alle Kunden an eine Kaffeetafel eingeladen, um auch für Herz und Seele etwas Nahrung und Energie zu erhalten.
Nun konnte die Tafel ihr zehnjähriges Jubiläum feiern. Fast 30 Ehrenamtliche engagieren sich gegenwärtig. In mehreren Schichten werden die wöchentlichen Ausgaben organisiert. Das Zentrallager in Feucht liefert zuverlässig die Waren, die zum Teil umgepackt werden müssen. Ein großer Schrank im Keller des Gemeindehauses verwahrt die Dinge, die nicht an die Zentrale zurückgehen. Über 50 Kunden nehmen derzeit die Angebote der Tafel in Burgthann wahr. Die Kirchengemeinde ist sehr froh, diese Arbeit unterstützen zu dürfen.




Bericht über die Nacht der Lichter am 22.11.2019 in der Martin-Luther-Kirche Schwarzenbruck

Zur großen Freude des Taizé-Vorbereitungsteams waren ca. 100 Besucher der Einladung zur „Nacht der Lichter“ in die Martin-Luther-Kirche in Schwarzenbruck gefolgt. Diakon Horst Gottschalk nahm zur Begrüßung den Taizé-Gedanken von Frère Roger auf:
„Nichts führt in innigere Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott als ein ruhiges gemeinsames Gebet, das seine höchste Entfaltung in lang anhaltenden Gesängen findet, die danach, wenn man wieder allein ist, in der Stille des Herzens weiterklingen.“
Begleitet von vier Musikerinnen erklangen die Gesänge aus Taizé, mit Gebeten, Psalmen, einer Lesung über den reichen Weinbergbesitzer und einer Auslegung dazu von Kerstin Weickert. Nach einer Zeit der Stille wurde das Kerzenlicht weitergegeben und die Kirche erstrahlte in warmem Licht.
Als Verwendungszweck der Gaben hatte das Team den Verein „Burgthann hilft e.V.“ ausgesucht. Die Vorsitzende, Gudrun Hartmann, berichtete über die vielfältigen Aufgaben des Vereins vor Ort sowie in Kenia, wo derzeit eine zweite Schule geplant ist.
Nach dem Segen gab es bei Tee und Gebäck im Gemeindesaal noch Gelegenheit zu anregenden Gesprächen. Der große Erfolg dieser Andacht lässt nun keinen Zweifel über eine Fortsetzung aufkommen.




Konzertabend mit emotionalen Highlights

Einen besonderen musikalischen Abend erlebten die Besucher des Konzerts vom Frauenchor im Fränkischen Sängerbund.
Die knapp zwanzig Sängerinnen boten ein breit gefächertes Repertoire in höchster Klangqualität, von kirchlich geprägten Stücken aus der lateinischen Messe, dem Sonnengesang des Franziskus bis hin zu zeitgenössischen Werken wie das hoch emotionale „Even When He Is Silent“ vom jungen norwegischen Komponisten Kim André Arnesen. Der Text dieses Chorstücks basiert auf einem Gedicht, das in die Wand eines Tunnels während des zweiten Weltkriegs geschrieben wurde, und erzählt vom Glauben an das Gute und an Gott angesichts von Krieg und Vernichtung.
Mit großem Geschick lotste die Dirigentin Sabine Hickmann ihre Sängerinnen durch die Stücke. So gelang es ihr, den einzelnen Werken viele erstaunliche und auch sinnliche Nuancen zu entlocken.
Dass im Programmheft noch Monika Teepe als Stimmbildnerin aufgeführt wird, ließ sich an der Qualität der Stimmen ablesen, beziehungsweise raushören. So gelang ein genüsslicher Konzertabend, den die Burgthanner, die da waren, erleben durften. Hoffentlich werden es im Wiederholungsfall mehr sein - der Chor hätte ein volles Haus allemal verdient.




Wenn die Pflege zur Last wird

Immer mehr Menschen in unserer Gesellschaft sind pflegebedürftig. Und die meisten leben zu Hause. 70 Prozent der Senioren, die auf Hilfe angewiesen sind, werden von Familienangehörigen oder anderen Privatpersonen wie Nachbarn oder Freunden unterstützt.
Um dieser großen Zahl an Helfern eine Unterstützung zukommen zu lassen, gibt es seit einigen Jahren in Bayern die Fachstellen für pflegende Angehörige. Und weil der Bedarf an Beratung immer größer wird, werden es auch immer mehr Fachstellen.
So hat nun in Rummelsberg eine solche Fachstelle für den südlichen Landkreis eröffnet: Frau Franziska Stadelmann ist nun für alle Belange rund um die nicht-professionelle häusliche Pflege zuständig. Beratung und Begleitung, Unterstützung bei Behördenangelegenheiten bis hin zur Vermittlung weiterer Dienste, all das leistet die ausgebildete Altenpflegerin.
Im Seniorenkreis konnten sich die Anwesenden von dem Angebot überzeugen. Auch die Seniorenbeauftragte der Kommune Monika Nette ließ es sich nicht nehmen, dem Vortrag von Stadelmann zu lauschen. Die Kontaktdaten finden Sie auf der vorletzten Seite des Gemeindegrußes.



FRIZZ hatte Post vom lieben Gott

Alle Gottesdienstbesucher konnten tatsächlich stolz einen Brief mit nach Hause tragen. Denn alle hatten Post bekommen. Beim FRIZZ-Gottesdienst ging es um die gute alte Kunst des Briefeschreibens. Die Bibel ist voll von solchen Briefen, die die Apostel, allen voran Paulus, an Gemeinden und an einzelne Mitarbeiter verfassten. Aber der eine Brief, den Gott an mich persönlich gerichtet hat, einen solchen Brief vermissen wir heute oft.
Zunächst gaben drei Gemeindeglieder einen kurzen Einblick in ihre Erfahrungen mit Gott. Pfarrer Bernhard Winkler trat als Gottesbote (lateinisch Angelos) auf und machte sich im Engelsgewand Gedanken, wie man die Menschen heute am besten mit der Botschaft Gottes erreichen könne. Als Lösung bekam jeder und jede im Gottesdienst Stift, Papier und einen Umschlag, und dann durfte jeder ein Wort oder einen Gedanken aufschreiben, der Zettel landete in einem Umschlag. Schließlich wurden die Briefe gemischt und wieder verteilt. So hatte dann jeder Post von einem anderen Gottesdienstbesucher – oder gar vom lieben Gott?
Bei der Band ging wie immer die Post ab und beim anschließenden Kaffee konnten sich die Besucher noch bestens unterhalten. Dank an das tolle Team um den aktuellen und den vormaligen Kirchenvorstand.



Julia Winkel stellt sich vor

Liebe Gemeinde Burgthann, ich heiße Julia Winkel, bin 21 Jahre alt und studiere Religionspädagogik an der evangelischen Hochschule in Nürnberg. Ursprünglich komme ich aus Dentlein in Westmittelfranken (in der Nähe von Dinkelsbühl). Dort bin ich aufgewachsen und habe nach meinem Abitur ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim CVJM Landesverband Bayern gemacht.

Teil meines Studiums ist ein praktisches Studienjahr, in dem ich bis Ende Juni 2020 sowohl in der Schule als Religionslehrerin als auch in einer Kirchengemeinde eingesetzt bin. Ich freue mich, mein Praxisjahr hier in der Kirchengemeinde Burgthann verbringen zu dürfen, neue Erfahrungen zu sammeln und bin gespannt, Sie und Euch kennenzulernen. Julia Winkel



Festgottesdienst in der Burgkapelle

Anfang Oktober 1949 fand in der Kapelle der Burgthanner Burg ein ganz besonderes Ereignis statt: Pfarrer Lodter und Pfarrer Komma weihten gemeinsam mit Oberkirchenrat Schieder aus Ansbach die Kapelle als Gottesdienstraum für beide Konfessionen ein. Für zwölf Jahre kamen die Christen am Ort in diesem von sehr starken Mauern umwehrten Raum für Gottesdienste, Taufen und Hochzeiten zusammen.

Für die Evangelischen Christen war das ein erster wichtiger Schritt. Noch bedeutender war sicherlich, dass im Anschluss der Kirchbauverein, der sich schon vor dem Krieg formiert hatte, nicht locker ließ. Mit großem Einsatz ging das Projekt einer eigenen Kirche für Burgthann weiter. 1953 wurde die Kirchengemeinde Burgthann gegründet, Pfarrer Lodter bezog ein Pfarrhaus in Burgthann – eine sehr schwierige Angelegenheit, weil ja das Pfarrhaus für Altenthann/Burgthann in Altdorf stand – und schließlich konnte das Grundstück oberhalb des Schrammel-Hofes erworben werden. Burgthann war inzwischen viel größer als Altenthann und die Aufgaben waren reichhaltig. Der Pioniergeist der damaligen Gemeindeglieder zusammen mit ihrem Pfarrer und dessen Familie hat den Weg für die Entwicklung geebnet.

Wenn man sich die Herausforderungen der Zukunft anschaut, dann möchte man sich diesen Geist zurück wünschen. Denn die Veränderungen sind unverkennbar, im Ort und in der Gemeinde.



Mit den Jubilaren an der Bushaltestelle „Segen“

Mit einem großen Festgottesdienst feierten 17 Gäste ihr Konfirmationsjubiläum in der Johanneskirche. Acht Goldene und neun Silberne waren gekommen, um sich an ihre Konfirmation mit damaligen Wegbegleitern zu erinnern.
Schon vor dem Gottesdienst entsponnen sich die ersten Gespräche unter denen, die sich lange nicht gesehen hatten. Man staunte, wie gut der andere noch aussieht, und lachte über so manche Eigenheit, die sich aus der gemeinsamen Konfirmandenzeit in Erinnerung rief.
Zusammen mit dem Kirchenvorstand zogen die Jubilare in die Kirche ein. Pfarrer Bernhard Winkler hatte für die Gemeinde besondere Postkarten dabei: Auf der Insel Bornholm in Dänemark gibt es eine Straße mit Namen „Segensvej“. Und in der Mitte dieser Straße heißt eine Bushaltestelle „Segen“. So sprach der Geistliche den Jubilaren den Segen Gottes zu.
Dabei ließ er auch nochmal die jeweiligen Konfirmationsjahre mit ihren Besonderheiten Revue passieren. Da gingen die Erinnerungen von den Beatles über Michael Schumacher bis zum Phantomtor der Münchner gegen den Club vor 25 Jahren – quasi dem Vorgänger des Videobeweises.
Nach dem Gottesdienst war dann Zeit beim gemeinsamen Mittagessen sich über die Erlebnisse der vergangenen Jahre auszutauschen. Pfarrer Winkler erinnerte an die Highlights der jeweiligen Konfirmationsjahre und brachte mit seiner Gitarre die Hits aus selbiger Zeit zu Gehör: 1969 waren das die Edwin Hawkins Singers mit ihrem Evergreen „O Happy Day“, und im Jahr 1994 verzauberte Helge Schneider die Nation mit seinem „Katzenklo“.
Alle sangen mit und freuten sich über die gelungene Feier.




Dank an Ehrenamtliche

Ohne die tatkräftige Unterstützung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern könnte vieles von dem, was in unserer Kirchengemeinde angeboten wird, nicht geschehen.

In unserer Gemeinde engagieren sich über 140 Ehrenamtliche.

Wir erachten es nicht als selbstverständlich, dass sich unsere Kirchenvorstände, Kirchpflegerin, Gemeindehilfen, Hausmeister, Gärtnerehepaar, die Helfer rund um unsere Festgottesdienste, die Mitglieder der Kantorei und die Teams der Haus-, Senioren-, Gemeindehilfen-, Frauen- und Jugendkreise, u. v. m. in die Gemeindearbeit unserer Kirche einbringen. Auch der örtliche Obst- und Gartenbauverein unter der Leitung von Herrn Ernst Doleschal hilft tatkräftig mit, dass im Frühjahr regelmäßig die Bäume und Sträucher auf den kirchlichen Grundstücken fachgerecht gekürzt und ausgeschnitten werden.

Deshalb bedanken wir uns bei allen ganz herzlich, die sich in unserer Kirchengemeinde mit Herz, Energie und Leidenschaft für andere einsetzen!




Wir in Irland

Acht wundervolle Tage durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Ökumenischen Fahrt nach Irland verbringen.
Drei große Themen waren dabei die Reisebegleiter: der einstmalige Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken in Nordirland, die Bedeutung der Irischen Mönche für die Verbreitung des christlichen Glaubens in West-Europa und die Auswanderungswelle der Iren nach Nordamerika im 19. Jahrhundert. Das Ganze natürlich in dieser wundervollen Landschaft der grünen Hügel, die wie ein bewachsenes Meer sich um den Besucher spannt.
Viele Gespräche und Informationen, leckeres Essen und feine irischen Getränke, interessante Städte (Belfast, Dublin, Derry) und Orte der Spiritualität, steile Klippen und vom Wind gegerbte Landschaften. Und dazu eine ökumenische Gemeinschaft in der Reisegruppe, die in großer Harmonie und bester Laune eine kurzweilige Fahrt ermöglichte.




Jazz-Gottesdienst mit den Voices of Spirit

„So ungefähr stelle ich mir einen rundum gelungenen Gottesdienst vor!” – Mit diesem Kommentar verabschiedete sich Pfarrer Bernhard Winkler von Brigitte Urdaneta, der Leiterin des Chores „Voices of Spirit“. Mit großem musikalischem Schwung und gesanglicher Präzision hatte das Vokalensemble aus Unterferrieden, begleitet von einer mitreißenden Band um Pianist Norbert Hiller, den Gottesdienst zum Jazz-Wochenende in der Burg gestaltet. Der Musik entsprechend entspann sich das Thema „Zwischentöne“. Der Jazz lebt vornehmlich von eben diesen, in der Fachsprache „Blue Notes“ genannten, Abweichungen. Die Zwischentöne in den Gleichnissen Jesu machen auch in der biblischen Botschaft einen großen Unterschied, konnte Pfarrer Winker in seiner Predigt ausführen. Beim abschließenden Gospel-Klassiker „O when the Saints“ waren die Besucher aufgestanden und klatschten und sangen mit. Die Atmosphäre war für einen Gottesdienst an einem Sonntag in einer eher ländlichen evangelischen Gemeinde wohl ausgesprochen locker. Die Freude war am Ende allen ins Gesicht geschrieben.




Gemeindehilfen-Ausflug nach Habsberg

Bei strahlendem Sonnenschein führte der Ausflug der Gemeindehilfen und Senioren zunächst in die Wallfahrtskirche nach Habsberg. Nach diesem barocken Erlebnis ging es zum Mittagessen in die angeschlossene Gastronomie und dann frisch gestärkt zur Sternwarte nach Neumarkt. Hier konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem aufgebauten Teleskop einen originalen Blick auf unsere Sonne werfen. Schließlich ging es ins Café am See, wo die Burgthanner – mal wieder – sonnige Kaffeeluft schnuppern konnten.



Veeh-Harfen Konzert im Seniorenkreis

Großen Anklang fand ein Konzert der Schwarzenbacher Veeh-Harfen Gruppe im Gemeindehaus der Evangelischen Kirche Burgthann. Die acht Musikerinnen und Musiker brachten auf ihren Instrumenten zahlreiche Stücke aus dem christlichen Liedgut, aber auch Volksweisen und sogar klassische Stücke wie ein Menuett von Johann Sebastian Bach zu Gehör. Die Veeh-Harfe ist ein speziell entwickeltes Instrument, bei dem das Notenblatt unmittelbar hinter den Saiten liegt und so leichter zu spielen ist. Dennoch verlangt es einige Übung, wenn man in einem Ensemble musiziert und dazu recht anspruchsvolle und mehrstimmige Sätze im Repertoire hat. Das Konzert im Rahmen des Seniorennachmittags fand bei den Zuhörern großen Anklang. Regina Hiltner-Gaar bedankte sich im Namen der Senioren sehr herzlich für den gelungenen Nachmittag bei Barbara Scheuschner, die die musikalische Leitung der Veeh-Harfen Gruppe inne hat.



Weinstock und Reben

Wie jedes Jahr kam der Obst- und Gartenbauverein Burgthann in die Gärten der Kirchengemeinde, um die Obstbäume zu schneiden.

Dabei fiel Herrn Kurt Kohler auf, dass hinter dem Gemeindehaus ein wertvoller Weinstock ein trostloses Dasein fristet.

Kurz entschlossen machte sich Herr Kohler ans Werk, diesem Weinstock eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Dazu merkte er an: „Ich meine „der Weinstock und die Reben“ sind markante biblische Synonyme und müssen daher auf einem kirchlichen Grundstück unbedingt gut gedeihen. Da „der Herr keine anderen Arbeiter“ in seinen Weinberg (hinter dem ev. Gemeindehaus) sandte, habe ich nun diese Arbeit gerne gemacht. Ich hoffe, dass Sie viel Freude bei der späteren Weinlese haben.“

Wir danken Herrn Kohler und dem OGV ganz herzlich für ihre großartige Unterstützung!

Die nächsten Veranstaltungen des OGV finden sie im Mitteilungsblatt der Gemeinde.



Dekanatsmusikschule

Luft nach oben – Ran ans Blech
Seit zwei Jahren gibt es zur Förderung der Posaunenchorarbeit in unserem Dekanat eine Dekanatsmusikschule, an der professioneller Musikunterricht in den Fächern Posaune, Trompete, Flügelhorn und Co. erteilt wird. An den Standorten Altenthann, Altdorf und Feucht unterrichten derzeit die Dozenten Theresa Pröbstl, Philipp Wild und LPW Ralf Tochtermann (Nachwuchs-) bläser für die Posaunenchöre. Bei einem ersten Vorspielabend zeigten die jungen MusikerInnen, was sie gelernt haben und musizierten gemeinsam mit den „Alten Hasen“.
Neue Kurse beginnen wieder nach den Schulsommerferien, Anmeldungen sind jetzt schon möglich. Der Unterricht kostet monatlich 75/55/37€ für wöchentlichen Unterricht von 45/30/20min. Leihinstrumente können i.d.R. kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Bei großer Nachfrage sind auch weitere Unterrichtsstandorte im Dekanat denkbar. Wer die Nachwuchsbläser unterstützen möchte, kann dies z.B. mit einem Bläserstipendium tun. Ab einem Betrag von monatlich 20 € kann so ein Teil der Unterrichtsgebühren finanziert werden.
Alle Fragen beantwortet gerne Dekanatssekretärin Iris Morell unter 09187 909020 oder dekanat.altdorf@elkb.de.

Text: Almut Beyschlag