Aus unseren Kindergärten
Die Kinderarche – Burgthann

HURRA!
Der Kindergarten der Evangelischen Kinderarche Burgthann freut sich über zahlreiche Neuanschaffungen. So gibt es jetzt neue Puppenecken, Spielküchen, Verkleidungs- und Frisierecken, neue Tischspiele und vieles mehr.

Nach dem Ausräumen des teilweise über 20 Jahre alten Möbel- und Spielmaterials, konnten die neuen Spielsachen nun endlich ausprobiert werden.

Die Kinder lassen ihrer Phantasie und Kreativität freien Lauf und haben sichtlich Spaß an den neuen aufregenden Sachen, die es zu entdecken gilt.

Außerdem genießen alle Kinder die Sommerzeit in der Kinderarche und wenn es das Wetter zulässt, freuen sie sich im Garten mit Wasser erfrischen zu können.

Für die ein oder anderen Kinder ist auch die Zeit gekommen sich zu verabschieden, da sie von der Krippe in den Kindergarten wechseln oder aber im September in die Schule gehen.




Evangelischer Kinderhort – Burgthann

Praktikum im Hort Burgthann
Frau Zozan Sulaiman, vor vier Jahren mit ihrem Mann und den zwei Kindern aus Syrien gekommen, hat in unserem Hort ein freiwilliges Praktikum über drei Monate absolviert.
Ihr Wunsch: die deutsche Sprache besser verstehen und sprechen lernen. Ihre Aufgabe war die Unterstützung verschiedener Teamkollegen bei der Betreuung der Hortkinder. Dazu gehörten zum Beispiel Hilfe bei den Hausaufgaben, bei der Freizeitgestaltung der Schulkinder am Nachmittag und in den Pfingstferien, die Mithilfe bei unserem gemeinsamen Schul-Hortfest und die Unterstützung bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten. Die Kinder nahmen sie gern als Spielpartner an, stellten oft Fragen über ihr Land. Wenn sie sprachlich nicht weiterkamen, wurde gezeichnet und aufgeschrieben. Zozan nahm dann die Wörter mit nach Hause, um dort nachzuschlagen.

Für das Team und die Kinder eine tolle Bereicherung, geprägt von gegenseitigem Lernen.
DANKE !




Die Buchfinken – Mimberg

Summ, Summ, Summ – was fliegt denn da herum
Im Rahmen der Bildungsnachmittage des Bund Naturschutzes stand das Thema „Bienen“ auf dem Programm.

Frau Silvia Walther und Herr Schmidt, beide Imker aus Leidenschaft, kamen mit einem Schau-Bienenkasten und den entsprechenden Schutzanzügen in den Kindergarten.
Zum Einstieg sahen die Kinder einen Kurzfilm. Danach wurde mit den Imkern das Leben, der Tagesablauf und die unterschiedlichen Aufgaben der Bienen im Bienenstock erarbeitet. Aus der mitgebrachten Wabe durften die Kinder dann noch frischen Honig probieren und einen Blumensticker basteln.

Herzlichen Dank Frau Walther und Herrn Schmidt für diesen anschaulichen Nachmittag mit den Bienen!

Waldwoche der Krippenkinder
In der bisher heißesten Woche des Jahres suchten die Krippenkinder jeden Vormittag den Schatten im Wald auf. Am Morgen machten sie sich bepackt mit Rucksäcken auf den Weg ins Wäldchen. Nach einem gemeinsamen Picknick gab es verschiedene Angebote im Wald. So gab es Geschichten, Turnstunden, Walderkundungen und das Basteln eines Mobiles aus Naturmaterialien. Gegen Mittag ging es dann zum Mittagessen und Schlafen zurück in die Krippe. In dieser Woche konnten die Kinder viele neue und aufregende Erfahrungen sammeln.




Aus dem Gemeindeleben
Wir in Irland

Acht wundervolle Tage durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Ökumenischen Fahrt nach Irland verbringen.
Drei große Themen waren dabei die Reisebegleiter: der einstmalige Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken in Nordirland, die Bedeutung der Irischen Mönche für die Verbreitung des christlichen Glaubens in West-Europa und die Auswanderungswelle der Iren nach Nordamerika im 19. Jahrhundert. Das Ganze natürlich in dieser wundervollen Landschaft der grünen Hügel, die wie ein bewachsenes Meer sich um den Besucher spannt.
Viele Gespräche und Informationen, leckeres Essen und feine irischen Getränke, interessante Städte (Belfast, Dublin, Derry) und Orte der Spiritualität, steile Klippen und vom Wind gegerbte Landschaften. Und dazu eine ökumenische Gemeinschaft in der Reisegruppe, die in großer Harmonie und bester Laune eine kurzweilige Fahrt ermöglichte.




Meike Krieger stellt sich vor

Diakon TischerHej, ich bin Meike, 26 Jahre, verheiratet mit Christoph und wohne in Schwarz­en­bach. Seit Anfang Mai bin ich in der evangelischen Kirchengemeinde Burgthann als Gemeindereferentin für 12 Stunden pro Woche angestellt. Vorwiegend werde ich im Kinder- und Jugendbereich tätig sein.

Ich bin selbst in einer christlichen Jugendarbeit groß geworden und habe schon immer gerne an den Veranstaltungen teilgenommen bzw. mitgearbeitet – von Jungschar über Teenagerkreis bis hin zu Sommerzeltlagern. Studiert habe ich Soziale Arbeit. Während und nach meinem Studium habe ich vor allem mit geflüchteten Jugendlichen gearbeitet.

Es macht mir riesig Spaß, mit Kids und Teens zusammen die Bibel zu entdecken und Jesus kennenzulernen. Ich durfte in meinem Leben immer wieder erfahren, dass Gott real ist und ich ihm mein Leben anvertrauen kann. Ich bin begeistert von einem Leben mit Jesus. Es ist spannend, herausfordernd und unglaublich wertvoll.

Deshalb freu ich mich darauf, den Kindern und Teenagern in Burgthann etwas von Gott und seiner großen Liebe zu ihnen weitergeben zu können. Achja. Ich liebe Pommes.

Meike Krieger




Der Frauenkreis meditiert

Auf dem Meditationsweg in Rummelsberg mit Diakon Deyerl

Als anschaulichen Einstieg zum Meditationsweg durften wir von einem Meterband unsere gelebten Jahre und die statistisch zu erwartenden abtrennen. Der Mensch lebt von Atemzug zu Atemzug, vom ersten bis zum letzten. Jeder weiß das, aber in der Hektik des Alltags will man die Gedanken an das Lebensende gern verdrängen.
Auf dem Weg durch den Wald wurde uns vieles vor Augen geführt. Wir kennen unseren weiteren Lebensweg nicht, es ist, wie es ist, an Kreuzungen müssen wir uns entscheiden, wohin wir gehen und wir klopften uns gegenseitig auf die Schulter: Das hast du gut gemacht. Steil bergan und auf schmalem Pfad ging es dann auf den Dreibrüderberg, hierbei war offizielles Schweigen angesagt und oben konnten wir uns an Bäume anlehnen, verwurzelt wie der Mensch und zum Himmel strebend. Unser Weg endete schließlich im Halbrund des Friedwaldes – Friedhof heißt eigentlich „umfriedeter Hof“, einer Stätte, wo der Mensch letztendlich ankommen und bleiben darf.
Diakon Deyerl konnte noch viele Fragen zur Bestattungskultur beantworten und wir überreichten ihm eine Spende für die wertvolle Hospizarbeit, deren Begründerin übrigens Cicely Saunders war, eine Britin, die 2005 als 87-Jährige starb und als Pionierin der Palliativmedizin gilt.
Den Sommerabend ließen wir in der Taverne Areti bei guten Gesprächen ausklingen.



Der Frauenkreis in Erlangen

Warum in die Ferne schweifen? Nach diesem Motto besuchten wir die Hugenottenstadt Erlangen, die auch Medizin-, Fahrrad- und Uni-Stadt genannt wird.
Natürlich startete der Rundgang in der Hugenottenkirche, einer ganz schlichten Kirche ohne Kreuz und ohne Bildnis von Gott. Einziges Schmuckstück ist die wertvolle Barockorgel.
Frau Schütz, die Stadtführerin, erläuterte uns sehr anschaulich und lebendig die Geschichte der aus Frankreich geflüchteten Calvinisten = Hugenotten. Diese waren ein Paradebeispiel für Integration, damals Ende des 17. Jahrhunderts. Die Hut-, Handschuh- und Strumpfmacher waren begehrte Handwerker im Markgrafenreich. Für die ca. 1000 Hugenotten wurde eigens die Neustadt errichtet. Noch heute gibt es im Raum Nürnberg-Erlangen-Würzburg ca. 1000 Hugenotten.
Weiter ging unser Rundgang über den Schlossplatz, in einen Innenhof mit Fachwerk in der Schiffstraße, durch den Schlossgarten mit Orangerie bis zum „Alten Simpl“, wo wir im Freien fürstlich zu Mittag speisten.
Ein Spaziergang durch den herrlich blühenden Botanischen Garten mit Froschkonzert schloss sich an.
Nach einer Pause im Café Mengin kehrten wir zu einer kurzen Andacht zu Psalm 23 in die Hugenottenkirche, unserem Ausgangspunkt, zurück, bevor uns die S-Bahn heim brachte.

An dieser Stelle bedankt sich der Frauenkreis herzlich für die Übernahme der Kosten für die Stadtführung durch die Kirchengemeinde!!!





Gemeindehilfen-Ausflug nach Habsberg

Bei strahlendem Sonnenschein führte der Ausflug der Gemeindehilfen und Senioren zunächst in die Wallfahrtskirche nach Habsberg. Nach diesem barocken Erlebnis ging es zum Mittagessen in die angeschlossene Gastronomie und dann frisch gestärkt zur Sternwarte nach Neumarkt. Hier konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem aufgebauten Teleskop einen originalen Blick auf unsere Sonne werfen. Schließlich ging es ins Café am See, wo die Burgthanner – mal wieder – sonnige Kaffeeluft schnuppern konnten.



Veeh-Harfen Konzert im Seniorenkreis

Großen Anklang fand ein Konzert der Schwarzenbacher Veeh-Harfen Gruppe im Gemeindehaus der Evangelischen Kirche Burgthann. Die acht Musikerinnen und Musiker brachten auf ihren Instrumenten zahlreiche Stücke aus dem christlichen Liedgut, aber auch Volksweisen und sogar klassische Stücke wie ein Menuett von Johann Sebastian Bach zu Gehör. Die Veeh-Harfe ist ein speziell entwickeltes Instrument, bei dem das Notenblatt unmittelbar hinter den Saiten liegt und so leichter zu spielen ist. Dennoch verlangt es einige Übung, wenn man in einem Ensemble musiziert und dazu recht anspruchsvolle und mehrstimmige Sätze im Repertoire hat. Das Konzert im Rahmen des Seniorennachmittags fand bei den Zuhörern großen Anklang. Regina Hiltner-Gaar bedankte sich im Namen der Senioren sehr herzlich für den gelungenen Nachmittag bei Barbara Scheuschner, die die musikalische Leitung der Veeh-Harfen Gruppe inne hat.



Weinstock und Reben

Wie jedes Jahr kam der Obst- und Gartenbauverein Burgthann in die Gärten der Kirchengemeinde, um die Obstbäume zu schneiden.

Dabei fiel Herrn Kurt Kohler auf, dass hinter dem Gemeindehaus ein wertvoller Weinstock ein trostloses Dasein fristet.

Kurz entschlossen machte sich Herr Kohler ans Werk, diesem Weinstock eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Dazu merkte er an: „Ich meine „der Weinstock und die Reben“ sind markante biblische Synonyme und müssen daher auf einem kirchlichen Grundstück unbedingt gut gedeihen. Da „der Herr keine anderen Arbeiter“ in seinen Weinberg (hinter dem ev. Gemeindehaus) sandte, habe ich nun diese Arbeit gerne gemacht. Ich hoffe, dass Sie viel Freude bei der späteren Weinlese haben.“

Wir danken Herrn Kohler und dem OGV ganz herzlich für ihre großartige Unterstützung!

Die nächsten Veranstaltungen des OGV finden sie im Mitteilungsblatt der Gemeinde.



Dekanatsmusikschule

Luft nach oben – Ran ans Blech
Seit zwei Jahren gibt es zur Förderung der Posaunenchorarbeit in unserem Dekanat eine Dekanatsmusikschule, an der professioneller Musikunterricht in den Fächern Posaune, Trompete, Flügelhorn und Co. erteilt wird. An den Standorten Altenthann, Altdorf und Feucht unterrichten derzeit die Dozenten Theresa Pröbstl, Philipp Wild und LPW Ralf Tochtermann (Nachwuchs-) bläser für die Posaunenchöre. Bei einem ersten Vorspielabend zeigten die jungen MusikerInnen, was sie gelernt haben und musizierten gemeinsam mit den „Alten Hasen“.
Neue Kurse beginnen wieder nach den Schulsommerferien, Anmeldungen sind jetzt schon möglich. Der Unterricht kostet monatlich 75/55/37€ für wöchentlichen Unterricht von 45/30/20min. Leihinstrumente können i.d.R. kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Bei großer Nachfrage sind auch weitere Unterrichtsstandorte im Dekanat denkbar. Wer die Nachwuchsbläser unterstützen möchte, kann dies z.B. mit einem Bläserstipendium tun. Ab einem Betrag von monatlich 20 € kann so ein Teil der Unterrichtsgebühren finanziert werden.
Alle Fragen beantwortet gerne Dekanatssekretärin Iris Morell unter 09187 909020 oder dekanat.altdorf@elkb.de.

Text: Almut Beyschlag