Aus unseren Kindergärten
Die Kinderarche – Burgthann

Ramma demma
Bereits am Freitag machten sich die diesjährigen Vorschulkinder und einige Betreuerinnen auf, um rund um das Haus für Kinder den Müll zu sammeln, welchen unachtsame Passanten einfach fallen lassen – auch der angrenzende Spielplatz, die Parkplätze, Glascontainer und die Wege und Wiesen wurden vom Unrat befreit.

Am Samstag Vormittag waren dann einige Krippenfamilien und das Krippenpersonal im gleichen Bereich aktiv und leider fanden sie immer noch, bzw. schon wieder genügend Müll, in welchem sich viele Glasflaschen, zahlreiche Scherben und vor allem immens viele Zigarettenkippen fanden.

Auch die Hinterlassenschaften der Hunde begegneten uns auf Schritt und Tritt.

Die Kinderarche wird unter dem Motto „Ramma demma imma“ nun regelmäßig solche Aktionen in den pädagogischen Alltag integrieren!

Hoffentlich werden so die Schüler von morgen und die zukünftigen Hundebesitzer dazu erzogen, ihren Müll wieder mitzunehmen oder ordentlich zu entsorgen!

Die Kinder sind jedenfalls fassungslos, dass man einfach so alles fallen lässt, denn es gibt dafür doch Mülleimer! Und wer weiß: vielleicht steckt es ja auch die Burgthanner Mitbewohner an – wir Erwachsene sollten alle Vorbild für die Kinder sein und nicht wie hier nötig, umgekehrt!

Vielen Dank auch an die Gemeinde und die Burgthanner Feuerwehr, welche mit Materialien und diversen Stärkungen die Arbeit erleichtert und versüßt haben.




Evangelischer Kinderhort – Burgthann

Projekt „Ökokids“ im Hort
In diesem Jahr beteiligt sich der Hort Burgthann bereits zu 3. Mal an dem Projekt „Ökokids“ vom LBV. Das Ziel dabei ist, durch Ko-Konstruktionsprozesse die Fähigkeiten und Werte der Kinder zu stärken die notwendig sind, den Lebensalltag verantwortungsbewusst mitgestalten zu können. Verantwortungsbewusstsein, Mut, Offenheit und Lernbereitschaft, aber auch Lebensfreude gehören genauso dazu wie soziale emotionale und kommunikative Kompetenzen. So konnten die Kinder bereits im Februar verschiedene Workshops, angeboten vom „Eine-Welt-Laden“ Neumarkt, zum Thema „Nachhaltigkeit“ besuchen. In der Fastenzeit wurde bei uns zum „Müllfasten“ aufgerufen. In den Osterferien werden wir eine „Fair-Trade Stadtführung“ in Neumarkt erleben und auch einen „ökologischen Fußabdruck“ machen. Das Anlegen eines „Kräutergartens“ ist in der gemeinsamen Projektwoche mit der Grundschule geplant.
Wir sind gespannt, ob wir wohl auch in diesem Jahr wieder eine Auszeichnung von den „Öko-Kids“ erhalten ?!

Die Buchfinken – Mimberg

Gemütliches Familienfrühstück
Einige Familien der „Buchfinken“ trafen sich an einem Samstagvormittag zu einem gemütlichen Frühstück im Gemeindehaus. Jeder steuerte etwas zu einem abwechslungsreichen Buffet bei. Auch für Getränke und eine Spielecke für die Kinder war gesorgt. Bei netten Gesprächen und leckerem Essen starteten die Familien entspannt in ein erholsames Wochenende.

Aktionen für die Vorschulkinder
Die Vorschulkinder der Buchfinken bekamen Besuch von der Polizei aus Altdorf. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es auch gleich los. Herr Appelt und Frau Kritzentaler erklärten den Kindern einige Verkehrsregeln: Wie verhält man sich auf dem Gehweg? Wie überquert man sicher die Straße, die Ampel und den Zebrastreifen? Nach einigen Übungen im Gruppenraum und einem kurzen Film ging es dann nach zum Üben nach draußen. Zum Schluss durften alle noch das Polizeiauto anschauen und jedes Kind bekam von den Polizisten eine Urkunde überreicht.




Aus dem Gemeindeleben
Weinstock und Reben

Wie jedes Jahr kam der Obst- und Gartenbauverein Burgthann in die Gärten der Kirchengemeinde, um die Obstbäume zu schneiden.

Dabei fiel Herrn Kurt Kohler auf, dass hinter dem Gemeindehaus ein wertvoller Weinstock ein trostloses Dasein fristet.

Kurz entschlossen machte sich Herr Kohler ans Werk, diesem Weinstock eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Dazu merkte er an: „Ich meine „der Weinstock und die Reben“ sind markante biblische Synonyme und müssen daher auf einem kirchlichen Grundstück unbedingt gut gedeihen. Da „der Herr keine anderen Arbeiter“ in seinen Weinberg (hinter dem ev. Gemeindehaus) sandte, habe ich nun diese Arbeit gerne gemacht. Ich hoffe, dass Sie viel Freude bei der späteren Weinlese haben.“

Wir danken Herrn Kohler und dem OGV ganz herzlich für ihre großartige Unterstützung!

Die nächsten Veranstaltungen des OGV finden sie im Mitteilungsblatt der Gemeinde.



Konfirmanden als „Bombenleger“

13 Jungen und Mädchen feierten in der Johanneskirche in einem feierlichen Gottesdienst ihre Konfirmation. Unter den Klängen der gemeindeeigenen Band konnten sie ihren Glauben bestätigen und den Segen empfangen. Gleichzeitig erhielten sie von Pfarrer Bernhard Winkler je eine Bombe: nämlich eine Blumensamenbombe. Das ist eine kleine Kugel mit getrockneten Blumensamen.

Anknüpfend an die Bewegung von Schülerinnen und Schüler „Fridays for Future“ rief der Geistliche die Jugendlichen auf, sich für ihre Zukunft und den Erhalt der Schöpfung einzusetzen. Damit sie, wie das bereits ein Bauer aus dem Landkreis anbietet, selber auch zu Blumenpaten werden können, war ein Bereich auf der Wiese neben der Kirche für die Blumen abgesteckt. Hier konnten die Samenbomben direkt nach dem Gottesdienst in die Erde gebracht werden.

Zuvor hatte Markus Röder, Kirchenvorsteher in Burgthann, die Jugendlichen eingeladen, neben dem Netz der modernen Medien – genannt Internet – auch das Netz der Kirchengemeinde zu nutzen. Auch hier gebe es viele Anknüpfungspunkte und man könne in echt mit Freunden sich treffen und was unternehmen. Kirche sei immer noch einer der wichtigsten sozialen Treffpunkte und könne Menschen unterschiedlicher Herkunft und Ausrichtung zusammen bringen. Pfarrer Winkler ergänzte dazu die Möglichkeit, sich mit einem Freiwilligen Sozialen Schuljahr einzubringen.

Einen ganz besonderen Dank erhielten die Konfirmanden für ihre Spende, die sie gemeinsam erbracht haben: 645 Euro waren es in diesem Jahr. Dieses Geld soll nach dem Wunsch der Jugendlichen der Kinderstation des Nürnberger Südklinikums zukommen. Besonders Kinder und Jugendliche, die längere Zeit in dem Klinikum verbringen müssen, sollen eine zusätzliche Unterstützung erhalten.



Novum in Altenthann


Diakon Günter Tischer mit dem Dienst der Pfarrstelle Altenthann/Burgthann II betraut

Ganz neu ist das Modell nicht, dass ein Diakon seinen Dienst auf einer Pfarrstelle ausübt. Aber für die Gemeinde in Altenthann ist es doch eine ganz neue Situation.

In einem feierlichen Gottesdienst wurde Diakon Günter Tischer in sein Amt als Seelsorger der Gemeinde Altenthann eingeführt. Mit zum Dienst des 61-jährigen gehört die Betreuung von Mimberg und dem dortigen Altenheim der AWO. Und natürlich alle Formen von Gottesdiensten, die zur Arbeit eines Pfarrers dazu gehören. Von Beerdigungen bis zu Festgottesdiensten an den Feiertagen und der Feier des Heiligen Abendmahls, alles obliegt nun dem neuen Diakon.

Dabei ist es schon schwer genug, die richtige Anrede zu finden: „Bruder Tischer“, so lautet der eigene Vorschlag von Günter Tischer. „Aber wenn einem mal der Pfarrer raus rutscht, dann macht das nichts aus!“ beruhigte er die Gemeinde gleich zu Beginn.

Pfarrer Matthias Halbig, der als stellvertretender Dekan die Amtseinführung zusammen mit dem Leiter der Rummelsberger Brüderschaft Diakon Martin Neukamm vornahm, betonte in seiner Ansprache, dass der Dienst in einer Gemeinde nicht wesentlich vom jeweiligen Berufsstand sondern immer vom Auftrag Gottes her zu sehen sei. Somit könne Diakon Tischer als Geistlicher sein Amt im vollen Umfang ausüben. Auch Martin Neukamm strich dieses Moment heraus und betonte, dass es bereits einige Vorbilder für eine Besetzung einer Pfarrstelle mit einem Diakon gebe. Vor allem freue es ihn, dass nun die Verbindung zwischen Altenthann und Rummelsberg, die schon früher immer sehr eng war, wieder deutlich zutage trete. Günter Tischer sprach dann in seiner Predigt vom Dienst, der sein Vorbild in Jesus Christus habe. Dabei sei der Dienst als erstes an das Dienen gebunden. Darin sei Jesus Vorbild, daran gelte es sich bis heute zu orientieren. Tischer wolle seinen Dienst als Dienen an der Gemeinde und insbesondere an den Menschen verstehen. Im Anschluss wurde der neue Diakon vom stellvertretenden Landrat Norbert Reh sowie von den Bürgermeistern der Gemeinden Schwarzenbruck und Burgthann Bernd Ernstberger und Heinz Meyer willkommen geheißen. Auch die Katholische Gemeinde Winkelhaid-Burgthann überbrachte ökumenische Grüße und Dr. Maximilian von Grundherr jun. sprach im Namen der Stiftung der ehemaligen Patronatsfamilie. Schließlich überreichten die Gemeindekreise als Geschenk einen Baum, der mit vielen herzlichen Wünschen auch für die Familie mit Ehefrau Cornelia und Enkelin Isabel geschmückt wurde. Der Baum kann nun in den Pfarrgarten gepflanzt werden, denn das Haus in Altenthann darf das Pfarrhaus bleiben.



Weltgebetstag aus Slowenien

Ein kleines Land zwischen Österreich, Kroatien und Italien, zwischen Alpen und Adria, zwischen Moderne und Tradition, zwischen Abhängigkeit und Eigenständigkeit: Slowenien ist einer der jüngsten Staaten Europas. Erstmals 1991 konnte dieses Land unabhängig werden. Als Produkt des Jugoslawischen Bürgerkrieges blieb es von Kriegshandlungen weitgehend verschont. Dafür kann es mit einer abwechslungsreichen Natur aufwarten, die von hohen schneebedeckten Bergen bis zu sonnigen Stränden reicht. Ljubljana, die Hauptstadt, ist äußerst bunt und hat eine junge Bevölkerung. Die Christen sind meist katholisch und bilden die Mehrheit, aber der Sozialismus hat viele von der Religion entfremdet.
So wusste der Weltgebetstag von Frauen zu erzählen, die im Alltag oft hart arbeiten müssen, die in den Wechseln der jüngeren Geschichte Heimat und Familie zerrissen sahen oder mit den ökonomischen Herausforderungen zwischen Ostblock und EU kämpfen. Der vom Weltgebetstagsteam unserer Gemeinde sehr liebevoll gestaltete Abend gab so eine weitreichenden Einblick in das Land und seine Menschen. Beim abschließenden gemeinsamen Essen konnten die vielen kulinarischen Besonderheiten Sloweniens ausprobiert werden, was den wieder zahlreich gekommenen Besuchern sichtlich schmeckte.

FRIZZ war achtsam

Drei kommen ins Restaurant. Die Bedienung nimmt die Getränkebestellung auf, aber einer drückt nur auf seinem Handy rum. Egal, er bekommt einfach was. Beim Essen dann das selbe, aber da hat der Mann mit dem Handy schlauerweise sich die Speisekarte online angeschaut. Aber dann haben auf einmal alle ein Handy in der Hand. Als die Bedienung das Essen bringen will, sind die Gäste so beschäftigt, dass keiner reagiert. Daraufhin nimmt die Bedienung ihr Handy und schreibt den Gästen: Essen ist da! Alle schauen auf. „Mahlzeit!“

Im FRIZZ-Gottesdienst führte diese Szene als Anspiel zum Thema „Achtsamkeit“ hin. Denn wie oft geht die Achtsamkeit verloren, gerade wenn Ablenkung oder Überforderung die Oberhand haben. Mit einer Fühlaktion, bei der die Gottesdienstbesucher Stoffbeutel mit kleinen Gegenständen zum Fühlen erhielten, wurde die Achtsamkeit geschult. In seiner Predigt führte Pfarrer Bernhard Winkler den Gedanken weiter: Achtsamkeit kann nur entstehen, wenn in der Seele noch etwas Platz frei ist. Und dann braucht die Achtsamkeit ihre Schwester, die Barmherzigkeit, um sich zu entfalten. Mit einer wiederum sehr gelungen Gebetsbitte um Achtsamkeit wurden die Teilnehmer zum gemeinsamen Kaffeetrinken entlassen. Abschließend verwiesen die Moderatoren Britta Gavic und Marcus Hecke darauf, dass dieser Gottesdienst als Kooperation von ehemaligen und aktuellen Kirchenvorständen entstanden sei. Und das haben die Beteiligten ausnahmslos sehr gut hinbekommen!



Dekanatsmusikschule

Luft nach oben – Ran ans Blech
Seit zwei Jahren gibt es zur Förderung der Posaunenchorarbeit in unserem Dekanat eine Dekanatsmusikschule, an der professioneller Musikunterricht in den Fächern Posaune, Trompete, Flügelhorn und Co. erteilt wird. An den Standorten Altenthann, Altdorf und Feucht unterrichten derzeit die Dozenten Theresa Pröbstl, Philipp Wild und LPW Ralf Tochtermann (Nachwuchs-) bläser für die Posaunenchöre. Bei einem ersten Vorspielabend zeigten die jungen MusikerInnen, was sie gelernt haben und musizierten gemeinsam mit den „Alten Hasen“.
Neue Kurse beginnen wieder nach den Schulsommerferien, Anmeldungen sind jetzt schon möglich. Der Unterricht kostet monatlich 75/55/37€ für wöchentlichen Unterricht von 45/30/20min. Leihinstrumente können i.d.R. kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Bei großer Nachfrage sind auch weitere Unterrichtsstandorte im Dekanat denkbar. Wer die Nachwuchsbläser unterstützen möchte, kann dies z.B. mit einem Bläserstipendium tun. Ab einem Betrag von monatlich 20 € kann so ein Teil der Unterrichtsgebühren finanziert werden.
Alle Fragen beantwortet gerne Dekanatssekretärin Iris Morell unter 09187 909020 oder dekanat.altdorf@elkb.de.

Text: Almut Beyschlag