Evangelischer Frauenkreis Burgthann

Evangelischer Frauenkreis Burgthann

Kaum zu glauben, aber echt wahr:
Der Evangelische Frauenkreis Burgthann wird 30 Jahre alt!


Für manche von uns ist es, als ob es gestern gewesen wäre, als der Evang. Frauenkreis in Burgthann durch Pfarrerin Marlies Küffner im März 1990 ins Leben gerufen wurde. Und „lebendig“ sind unsere monatlichen Treffen immer noch, wir haben neue Freundinnen gefunden, wir sind in einer fröhlichen Gemeinschaft beheimatet und in Burgthann bekannt. Wer denkt nicht sofort an die leckeren, von vielen fleißigen Burgthannerinnen selbstgebackenen Kuchen beim Gemeindefest, wenn vom Frauenkreis die Rede ist? Aber das ist natürlich nicht alles!

Im März 2020 ist es nun soweit: wir feiern Jubiläum „30 Jahre Evang. Frauenkreis Burgthann“. Hierzu fand im Februar bereits ein Rückblick-Abend statt, wo wir viele schöne Stunden Revue passieren ließen und schon im Januar haben wir gemeinsam die „Lustige Witwe“ in der Comödie Fürth besucht.

Für 2020 ist wieder ein interessantes Programm geplant. Übrigens: wir treffen uns einmal im Monat, jeweils Mittwoch meistens um 19:30 Uhr im Evang. Gemeindehaus Burgthann, das jeweilige Thema und die Uhrzeit steht im Gemeindegruß, auf der WebSite der evang. Kirchengemeinde Burgthann und in den Vereinsnachrichten. Jede Frau ist herzlich im Frauenkreis willkommen!

Die (vorausichtlich) nächsten Termine

Treffen jeweils Mittwoch 19.30 Uhr im Evang. Gemeindehaus Burgthann – falls nichts anderes bekanntgegeben wird.

21.10., Mi.: „Loslassen – und gewinnen“ (Fr. Gabriele Blos)
Bitte um Voranmeldung unter Tel. 09183/3666

18.11., Mi.: Buß- und Bettag – Teilnahme am Gottesdienst

25.11., Mi.: „Nürnberger Kriminalgeschichten“ (H. Peter Scharrer)

16.12., Mi.: Adventsfeier




Berichte von unseren Treffen

Zur großen Freude aller konnte der Abend mit Psychotherapeutin Gabriele Blos nach langer Pause im Frauenkreis doch stattfinden, mit viel Abstand, Maske und begrenzter Teilnehmerzahl.

Loslassen: gar nicht so einfach! Was möchten wir so oft loslassen, einfach abgeben? Sorgen, falsche Vorstellungen, Enttäuschungen, schlechte Erfahrungen, Verbitterung… Wenn wir jemandem etwas nachtragen, wer trägt denn dann eigentlich die Last? Immer wir selber. Der Andere weiß ja oft nichts davon.

Wir wollen aus unserem Gedankengefängnis herauskommen, loslassen, und übersehen dabei oft, dass die Türe bereits offen steht. Wir haben Angst vor Veränderung, aber wirklich frei werden wir erst, wenn wir loslassen, was die Seele belastet und dabei ohne Egoismus fragen: was tut uns gut?

Wie geht das Loslassen? Mit Dankbarkeit, durch unser Vertrauen und den Glauben an Gott. Bei ihm sind wir geborgen und beschützt. Wir sind der Traum, den Gott sich selbst erfüllt hat und wir sind genau an dem Platz, wo er uns gerade haben will.

Alles, was wir festhalten, hält uns gefangen. Wenn wir loslassen, wissen wir: Gott hält uns. Wir dürfen ihm die offenen Hände hinstrecken, damit er sie füllt: Das ist dann das Gewinnen.




Wiedersehen nach langer Corona-Pause in der Burgschänke

Nachdem die offizielle Jubiläumsfeier „30 Jahre Frauenkreis“ im März leider ausfallen musste, konnten wir uns jetzt doch noch zum Sommerfest im Biergarten der Burgschänke treffen, verteilt auf drei Tische, aber doch gemeinsam und endlich wieder alle glücklich vereint.

Das Wetter war herrlich sommerlich und das Essen perfekt und alle waren froh über die Gemeinschaft.

Nachdem das alljährliche Boulen im August und auch der Ausflug im September abgesagt wurden, freuen wir uns jetzt auf – hoffentlich – wieder regelmäßige Treffen im Gemeindehaus ab Oktober. Die Einladung hierzu wird kurzfristig ausgesprochen, in den Vereinsnachrichten bzw. per Mail.




30 Jahre Frauenkreis – Rückblick-Abend im Februar

Des bin ja iiich!“ Viele Fotos und vor allem die Videos über die spektakulären Auftritte der Frauenkreis-Damen bei den Gemeindefesten ließen bei unserem Rückblick-Abend tolle Erinnerungen wach werden und sorgten für eine wunderbare Stimmung.
Bei einem Gläschen Sekt und Süßigkeiten konnten wir auf die letzten 30 Jahre zurückblicken. Dazu gab es interessante Fakten zum Jahr 1990, die teilweise schon in Vergessenheit geraten waren, z.B. die Leggins, das Schengen-Abkommen, „Pretty Woman“ und der Grüne Punkt. Natürlich wurde auch das Frauenkreis-Lied mit Gitarrenbegleitung gesungen und schließlich wurde das Team von den „voll erblühten Damen“ mit einem Essensgutschein und einem kleinen Blumengruß für seine Mühe belohnt. Der Frauenkreis ist für uns alle inzwischen zu einem Stück Heimat geworden, wir sind alle gut „vernetzt“.



Besuch der „Lustigen Witwe“ in der Comödie Fürth

Auf allgemeinen Wunsch besuchten wir zu Beginn unseres Jubiläumsjahres „30 Jahre evang. Frauenkreis Burgthann“ die Aufführung in der Comödie in Fürth. Klassik traf hier den Swing der 60er Jahre, das Ganze dann noch auf fränkisch mit Volker Heißmann und Martin Rassau. Ein großartiges Erlebnis! Vom anschließenden Essen im Grüner-Bräu werden wir uns sicher noch lange an die Riesenschnitzel erinnern.



Resilienzfaktor par excellence = Frauenkreis Burgthann

So die Diplompsychologin Elsbeth Söll, bei ihrem Vortrag im Januar zum Thema „Von der Widerstandskraft (= Resilienz) der Seele und wie wir sie stärken können“. Nicht nur bekannte Personen wie Nelson Mandela oder Dietrich Bonhoeffer bekamen Lebensmut in ausweglosen Situationen, auch wir finden immer wieder Wege, Krisen zu überwinden, sei es durch funktionierende Beziehungen in der Familie und im Freundeskreis, durch die Selbstfürsorge – sich einfach einmal selber etwas Gutes gönnen und durch das Über-sich-hinaus-Denken: Was ist mir eigentlich geschenkt?? Positive Gedanken geben uns Kraft – ein guter Vorsatz für das neue Jahr!



Interessante Informationen zur Diakoniestation Burgthann

Großes Interesse fand der Vortrag über die neue Diakoniestation in Burgthann. Der evang. Frauenkreis hatte hierzu die Stationsleiterin, Schwester Francis Rimac, eingeladen, die sehr anschaulich und kompetent ihren Dienst an kranken und pflegebedürftigen Personen schilderte. Das Thema ist ja zurzeit in aller Munde und wie überall fehlt auch in Burgthann der Nachwuchs an Pflegekräften.

Viele Fragen konnte Schwester Francis den zahlreichen Damen beantworten. Gerne hätte sie auch durch die neue Diakoniestation geführt, aber dort war man gerade mitten im Einzug und der Rundgang wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Unterstützen Sie unseren Diakonieverein – werden Sie Mitglied!
Informationen im Pfarramt, Kirchenweg 12, 90559 Burgthann, Tel. 09183-3187



Trick, Diebstahl und Betrug

Zu diesem Thema hatte der Frauenkreis Herrn Kriminal-kommissar Kunze von der Kripo Nürnberg eingeladen.
Sehr kurzweilig aber trotzdem äußerst eindringlich warnte Herr Kunze vor Gefahren wie Enkeltrick, falschen Polizisten und Telefonanrufen. So sollte man sich bei Anzeige der Nummer 110 oder 0110 im Display niemals auf ein Gespräch einlassen - hier handelt es sich um „spoofing“ = Vortäuschung einer falschen Identität -, sondern lieber gleich auflegen und die nächste Polizeidienststelle bzw. die 110 anrufen und solche Anrufe melden. Die Polizei ruft niemals mit der Rufnummer 110 an!
Auch bei Fragen: „Sind Sie die Frau XX?“ niemals JA sagen, sonst besteht die Gefahr, dass ein Vertrag ins Haus flattert, obwohl man nichts bestellt hat. Unbekannte Nummern sollten – auch nicht aus Neugierde – zurückgerufen werden, da man hier in teuren Warteschleifen landen könnte. Hier gibt es Beispiele von italienischen Olivenölhändlern. Wer einmal etwas bestellt, bekommt ständig weitere Anrufe.
Zum Einbruchschutz, schon vor dem Hausbau, gibt es die Möglichkeit einer Bürgersprechstunde bei der Gemeinde durch einen Kripobeamten aus Schwabach, der außerdem auch zur Beratung – ohne Kosten – ins Haus kommt.



Der Frauenkreis in Pyrbaum

Besichtigung der Evangelischen Kirche in Pyrbaum

In diesem Jahr besuchten wir die Evangelische St. Georgs-Kirche in Pyrbaum, direkt am Marktplatz gelegen, hundertmal vorbeigefahren, aber bis auf wenige Ausnahmen nie drinnen gewesen…
Nach der herzlichen Begrüßung durch Pfarrer Klaus Eyselein führte uns Gerd Heck aus Oberhembach durch das stattliche Gotteshaus, schon 1291 erstmals urkundlich erwähnt. 1702 entstand der bemerkenswerte Hochzeitsaltar.
Der letzte Wolfsteiner, Graf Albrecht von Wolfstein samt seinen beiden Ehefrauen liegt dort begraben.
Nach einem Brand an Ostern 1926 – dabei kam die Mesnerin ums Leben, deren Familie seit 150 Jahren schon im Turm wohnte -, konnte die Kirche in beachtlichen neun Monaten wieder aufgebaut werden. Das neue Chorgestühl gibt es heute noch.
In Pyrbaum wird Ökumene gelebt: seit 27 Jahren gibt es ein ökumenisches Fest, worauf man sehr stolz sein kann.
Nach dem Kirchenbesuch ließen wir den Abend bei Pizza und Pasta in der Trattoria da Pino ausklingen.





Juni 2019 – Auf dem Meditationsweg in Rummelsberg mit Diakon Deyerl

Als anschaulichen Einstieg zum Meditationsweg durften wir von einem Meterband unsere gelebten Jahre und die statistisch zu erwartenden abtrennen. Der Mensch lebt von Atemzug zu Atemzug, vom ersten bis zum letzten. Jeder weiß das, aber in der Hektik des Alltags will man die Gedanken an das Lebensende gern verdrängen.
Auf dem Weg durch den Wald wurde uns vieles vor Augen geführt. Wir kennen unseren weiteren Lebensweg nicht, es ist, wie es ist, an Kreuzungen müssen wir uns entscheiden, wohin wir gehen und wir klopften uns gegenseitig auf die Schulter: Das hast du gut gemacht. Steil bergan und auf schmalem Pfad ging es dann auf den Dreibrüderberg, hierbei war offizielles Schweigen angesagt und oben konnten wir uns an Bäume anlehnen, verwurzelt wie der Mensch und zum Himmel strebend. Unser Weg endete schließlich im Halbrund des Friedwaldes – Friedhof heißt eigentlich „umfriedeter Hof“, einer Stätte, wo der Mensch letztendlich ankommen und bleiben darf.
Diakon Deyerl konnte noch viele Fragen zur Bestattungskultur beantworten und wir überreichten ihm eine Spende für die wertvolle Hospizarbeit, deren Begründerin übrigens Cicely Saunders war, eine Britin, die 2005 als 87-Jährige starb und als Pionierin der Palliativmedizin gilt.
Den Sommerabend ließen wir in der Taverne Areti bei guten Gesprächen ausklingen.



Mai 2019 – Ausflug nach Erlangen

Warum in die Ferne schweifen? Nach diesem Motto besuchten wir die Hugenottenstadt Erlangen, die auch Medizin-, Fahrrad- und Uni-Stadt genannt wird.
Natürlich startete der Rundgang in der Hugenottenkirche, einer ganz schlichten Kirche ohne Kreuz und ohne Bildnis von Gott. Einziges Schmuckstück ist die wertvolle Barockorgel.
Frau Schütz, die Stadtführerin, erläuterte uns sehr anschaulich und lebendig die Geschichte der aus Frankreich geflüchteten Calvinisten = Hugenotten. Diese waren ein Paradebeispiel für Integration, damals Ende des 17. Jahrhunderts. Die Hut-, Handschuh- und Strumpfmacher waren begehrte Handwerker im Markgrafenreich. Für die ca. 1000 Hugenotten wurde eigens die Neustadt errichtet. Noch heute gibt es im Raum Nürnberg-Erlangen-Würzburg ca. 1000 Hugenotten.
Weiter ging unser Rundgang über den Schlossplatz, in einen Innenhof mit Fachwerk in der Schiffstraße, durch den Schlossgarten mit Orangerie bis zum „Alten Simpl“, wo wir im Freien fürstlich zu Mittag speisten.
Ein Spaziergang durch den herrlich blühenden Botanischen Garten mit Froschkonzert schloss sich an.
Nach einer Pause im Café Mengin kehrten wir zu einer kurzen Andacht zu Psalm 23 in die Hugenottenkirche, unserem Ausgangspunkt, zurück, bevor uns die S-Bahn heim brachte.

An dieser Stelle bedankt sich der Frauenkreis herzlich für die Übernahme der Kosten für die Stadtführung durch die Kirchengemeinde!!!





März 2019 – Thema: „Frust, Freude, Dankbarkeit“

Frust ist das Erlebnis eines unfreiwilligen Verzichts auf Erfüllunjg einer Erwartung oder eines Wunsches.

Freude ist der Gemütszustand oder eine Emotion, die als Reaktion auf eine angenehme Situation oder die Erinnerung an eine solche entsteht.

Dankbarkeit ist ein positives Gefühl oder eine Haltung in Anerkennung einer materiellen oder immateriellen Zuwendung, die man erhalten hat oder erhalten wird.

Das waren die Grundlagen für eine lockere Gesprächsrunde beim letzten Frauenkreisabend im März. Im gemütlichen Kreis, gestärkt durch gesponserte Pizza, fand hier ein reger Gedankenaustausch statt.

Februar 2019 – Thema: „Eine Krone in der Hand des Herrn“

Wenn wir uns vorstellen, dass wir kostbar wie eine Krone in der Hand des Herrn sind, Er uns trägt und führt und wir nie tiefer fallen, als in seine Hand, dann gibt uns das ein Gefühl des Vertrauens und der Hoffnung in Gottes Liebe und Treue, auch in schweren Zeiten. Zu diesem Text aus dem Buch Jesaja fand im Gemeindehaus ein besinnlicher Abend statt, den Jutta Hochsam aus Winkelhaid und Andrea Federsel aus Ezelsdorf eindrücklich und einfühlsam gestalteten. Im Anschluss daran wurden wir von Margret Bramkamp anlässlich ihres runden Geburtstags noch lukullisch verwöhnt.

Oktober 2018 – Vortrag „Osteopathie“

„Was ist Osteopathie und wo kann sie mir helfen?“

Viele interessierte Damen waren zu diesem Thema ins evang. Gemeindehaus in Burgthann gekommen. Frau Graul, die ihr 5-jähriges Studium für Osteopathie an der IAO (Internationale Akademie für Osteopathie) abgeschlossen hat, informierte zunächst grundsätzlich über den Begriff der Osteopathie.
So hatte der amerikanische Arzt Dr. Andrew Taylor Still schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein neues Verständnis von Gesundheit und Krankheit und betrachtete dabei den Menschen als Einheit aus Körper, Geist und Seele.
Laut Frau Graul ist das Ziel der Osteopathie die Wiederherstellung der Harmonie des Gesamtorganismus und seiner Selbstheilungskräfte.
Osteopathie wird von zahlreichen gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst oder ist als Heilpraktikerleistung mit privaten Krankenkassen abrechenbar.
Im zweiten Teil konnten dann die zahlreichen Fragen der Anwesenden beantwortet werden.




September 2018 – Ausflug nach Forchheim

Forchheim kennen viele schon aus der Vorweihnachtszeit, in der sich die Fassade des Rathauses in einen einzigartigen Adventskalender verwandelt.
Jetzt im Herbst, bei strahlendem Sonnenschein, konnten wir 17 Damen des Evang. Frauenkreises die „genasten, gebogten Andreaskreuze“ der Fassade ohne Frieren bewundern.
Die Stadtführerin, Frau Baier, erzählte sehr lebendig und abwechslungsreich von der Geschichte Forchheims. So hat die Stadtmauer 10 Bastionen und war nahezu uneinnehmbar. Eine der darunter befindlichen Kasematten durften wir besichtigen.
Reihegässchen zwischen den Fachwerkhäusern als Fluchtweg, das umgebaute Katharinenspital als Seniorenheim, das Pfalzmuseum mit den ältesten Wandmalereien Frankens, die der Fürstbischof Lambert von Brunn anbringen ließ, es gäbe noch viel zu berichten. Die Mittagspause verbrachten wir bei fränkischen Spezialitäten im „Stadtlokal“ und anschließend gab es eine Vorführung in der Kaffeerösterei Bogatz. Nach einem leckeren Cappuccino mit Kuchen konnten wir von Pfarrer Weidt in der Evang. Johanniskirche viel Interessantes über die Geschichte der Kirche hören und nach Gesang und Andacht brachte uns die Bahn wieder nach Burgthann und Mimberg zurück.

August 2018 – Boulen beim Frauenkreis

Inzwischen ist es schon zu einer lieben Tradition geworden: Neben den regelmäßigen monatlichen Terminen findet in der Sommerpause im August immer ein Boule-Abend auf dem Gelände des Pétanque Club Burgthann statt. Bisher hatten wir immer Glück mit dem Wetter.
Unter der geduldigen Anleitung von Jürgen Pickel werden die Damen in Doublette- bzw. Triplette-Gruppen eingeteilt und dürfen ihre Zielsicherheit unter Beweis stellen. Natürlich kann man dabei auch Sieges- bzw. Verzweiflungsrufe hören und der Spaß kommt nie zu kurz. Dieses Jahr war Ursel Büttner die absolute Gewinnerin des Turniers!

Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an Jürgen Pickel, der sich immer wieder Zeit für diesen Termin nimmt und den Damen mit Geduld zum hundertsten Mal die Regeln erklärt und im Zweifelsfall auch genau Maß nimmt. Wir freuen uns schon auf das nächste Turnier im August 2019.

Juli 2018 – Thema: Stadtführung in Nürnberg

Die Stadtführung durch Helga Nagel aus Burgthann war wieder einmal äußerst informativ. Dieses Mal wurde das Augenmerk auf berühmte Nürnberger Frauen gerichtet. Damals schon konnte ein Mann ohne Frau bzw. „Ehewirtin“ keine Karriere machen. So hörten wir neben Agnes Dürer bekannte Namen wie Sigena, die 1050 freigesprochene Leibeigene und Caritas Pirkheimer, Äbtissin im Klarissenkloster, eine streitbare Frau zu Zeiten der Reformation. Jeder hat schon von Antonie Nopitsch gehört, die mit Elly Heuss-Knapp das Dt. Müttergenesungswerk gegründet hat, aber wer kennt schon Agnes Gerlach, die 1888 geboren wurde und einen Verein für Dt. Frauenkleidung gründete? Dazu gehörten z. B. Hosen für die Schaffnerinnen. Vorbei am Barfüßerkloster gelangten wir zum Heilig-Geist-Spital, das 1330 vom schwerreichen Ratsherrn Konrad Groß gegründet wurde. Beim Hans-Sachs-Denkmal erinnerte uns Frau Nagel an dessen Ehewirtin Kunigunde aus Wendelstein und seine zweite Frau Barbara, die er im hohen Alter von 68 Jahren als 26-Jährige heiratete. Im Literatur-Café konnten wir die vielfältigen Eindrücke setzen lassen.

Mai 2018 – Thema: Kirchenführung in Rasch

Einen hochinteressanten Vortrag hörten wir bei unserem Ausflug nach Rasch. Herr Augsburger hatte keine Mühe gescheut und umfassende Informationen zusammengetragen und begleitete die Damen zum Schluss sogar noch als Organist bei drei Liedgesängen.

Zunächst kam man über eine Brücke zum Pfarrhaus, das ursprünglich eine rechteckige Burganlage war, bis es 1819 durch die Kirchenstiftung erworben wurde.

Die St. Michaelskirche, mit romanischen Rundbögen versehen, wurde im 12. Jahrhundert erbaut und ist die Mutterkirche aller Kirchen in der Region. Auf dem Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert sind neben Kreuzigung und Auferstehung die vier Heiligen Katharina, Barbara, Magdalena und Margarete zu sehen.

In der Schäferkapelle, die ursprünglich wohl eine germanische Kultstätte gewesen sein soll und ab dem 8. Jahrhundert eine Taufkapelle, findet sich noch ein romanisches Taufbecken.

Den Abend ließen wir bei einer gemütlichen Einkehr beim „Müller“ in Burgthann ausklingen.

April 2018 – Thema: Vitamin D

Zu einem hochinteressanten Vortrag über Vitamin D hatte der evang. Frauenkreis ins Gemeindehaus eingeladen. Das Interesse war sehr groß und so konnte Frau Dr. Ulrike Goeckel von der Burgapotheke die Damen über dieses wichtige Thema umfassend aufklären. Vitamin D übernimmt viele Aufgaben in unserem Organismus, so stärkt es die Knochen, hat Einfluss auf die Muskelkraft, ist wichtig für Herz und Kreislauf und kann das Risiko für Diabetes und Krebs senken. Selbst gegen Schlafstörungen und Depressionen kann es vorbeugen. Der Körper bildet im Normalfall Vitamin D mit Hilfe von Sonnenlicht selbst. Wie jeder weiß, bekommen schon Säuglinge in den ersten Lebensjahren Vitamin D verabreicht, um Rachitis zu verhindern. Früher gab es hier Lebertran. Ältere Menschen sowie Leute, die sich viel im Haus aufhalten und nicht genügend Sonnenlicht abbekommen, sind gefährdet, einen Mangel an Vitamin D zu entwickeln. In der Ernährung kommt Vitamin D in fetten Fischsorten wie Lachs oder Makrele vor, auch Leber, Eigelb und einige Pilzsorten sind Lieferanten. Wer seinen Vitamin-D-Spiegel testen lassen möchte, kann dies in der Apotheke bzw. beim Arzt tun.

März 2018 – Thema: Frühling

Einen unterhaltsamen Abend verbrachten die Damen des Frauenkreises bei frühlingshafter Dekoration im Gemeindehaus, obwohl es draußen zum Frühlingsanfang noch winterlich kalt war.

Ausblick auf die nächste Veranstaltung im April:
Herzliche Einladung an alle Interessierten, zu einem Vortrag von Apothekerin Frau Dr. Göckel, Burgapotheke, über Vitamin D, am Mittwoch, 18.04.2018. Gerne werden Fragen beantwortet.

Februar 2018 – Thema: Erste-Hilfe-Auffrischung

Daniel Hengelein gestaltete einen interessanten Abend beim Frauenkreis: eine Kurzauffrischung von Erste-Hilfe-Maßnahmen und Tipps und Tricks für Verbände etc.

Der Frauenkreis stellt sich vor

„Heimat“, das Thema des ersten gemeinsamen Abends im März 1990, Heimat, das ist für uns inzwischen in Burgthann auch unser Frauenkreis geworden. Hier fühlen wir uns wohl, hier dürfen wir sein, wie wir sind, wir müssen uns nicht verbiegen, wir sind in einer fröhlichen Gemeinschaft beheimatet.

Gemeinsam haben wir erlebt, wie unsere Kinder erwachsen und teilweise auch schon Eltern wurden, und immer noch haben wir uns etwas zu sagen, nicht nur Geplauder und Geplapper, nein, wir haben erfahren, wie uns das Verständnis der anderen Frauen trägt, wie wir Probleme ansprechen können, ohne, dass es gleich die ganze Gemeinde erfährt. Wir trugen und tragen einander durch gute und durch weniger gute Zeiten.

2015 feierten wir unser Jubiläum – „25 Jahre Frauenkreis“ – in der Blauen Traube.

Wir laden zu Vorträgen mit interessanten Themen ein, fahren zur Stadtführung nach Nürnberg oder besuchen eine Kirche im Dekanat. Natürlich darf ein jährlicher Ausflug nicht fehlen, bei dem immer viel Fröhlichkeit herrscht. Auch bei den Gemeindefesten haben wir uns immer eingebracht, sei es mit spektakulärer Modenschau, Sketchen oder einfach nur Kaffee- und Kuchenverkauf, alles selber gebacken, versteht sich.

Wir treffen uns einmal im Monat, jeweils Mittwoch um 19:30 Uhr (falls nicht anders bekanntgegeben) im Evang. Gemeindehaus Burgthann, das jeweilige Thema steht im Gemeindegruß, hier auf der WebSite und auch in den Vereinsnachrichten. Interessierte Frauen sind jederzeit herzlich willkommen.

Für das Team:
Waltraud Holzammer
Wiltrud Gaßner
Renate Schmidt
Katharina Sander